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UKRAINE:

img/bilder_karten/Ukraine-Zeichnung002.jpgBereits vier Jahre nach Gründung der Mission ›Ost-West‹ im Jahr 1988 kam durch den Kirchenpräsidenten Dr. Grigory Komendant der Ruf an Pastor Gerhard Jan Rötting heran, ob Mission ›Ost-West‹ auch in der Ukraine mit biblisch-theologischem Unterricht starten könnte. Die Ausbildung von Pastoren und Diakonen sei dringend nötig. Denn während dieser Periode konnte die theologische Ausbildung nicht oder doch nur kaum erfolgen. So fing Professor Rötting mit dem ersten Seminar in Irpin – einem Vorort der ukrainischen Hauptstadt Kiew – an. Den ersten 35 jungen Männern folgten jährlich hunderte weitere. Der Schul- und Unterbringungsraum wurde mehr als knapp.

Mission ›Ost-West‹ wurde das ehemalige Erholungs- und Schulungszentrum in Irpin – 7500 Quadratmeter Waldgebiet seitens des Bürgermeisters zu einem günstigen Preis angeboten, das die Mission mit Hilfe deutscher Missionsfreude erwerben konnte. Pastor Rötting erhielt Unterrichtsverstärkung aus Deutschland durch Professor Dr. Immanuel Dauner, Karlsruhe, und Professorin Dr. Katharina Schmidt, Steinen bei Lörrach. In 22 Jahren kamen mehr als 2000 Studenten nach Irpin, um entweder in mehrwöchigen Aufbau-Seminaren oder nach zweijähriger Ausbildung ihr Examen abzulegen. Diese Absolventen stehen heute in den ukrainischen Gemeinden als Diakone, Chor- oder Jugendleiter, als Pastoren oder Superintendenten (Dekane) in Verkündigungs- und Seelsorgediensten. Einige von ihnen werden in Gemeindediensten nach Russland – ja, bis hinter den Ural gerufen, aber auch nach Estland, Polen und Moldawien. Pastor Rötting legte großen Wert darauf: Einheimische – von uns ausgebildete – Pastoren mit Lehrbegabung einzusetzen. Das gelang. Heute unterrichten diese Lehrer in unserem Institut. Parallel zur Ausbildung junger Männer wurde mit einer Handvoll Christen eine Ortsgemeinde gegründet, die heute aus 380 getauften – zumeist jungen – Christen besteht. Die Gemeinde wächst noch ständig.

In den neu erbauten vier Gästehäusern finden sich aus der gesamten Ukraine Gäste ein, die an Kursen und Tagungen teilnehmen. Wir können bis zu 200 Personen unterbringen. An dem geistlichen Aufbruch, der in den letzten zwei Jahrzehnten durch die Ukraine zog, ist unser biblisch-theologisches Institut stark beteiligt.

Die schriftstellerische Tätigkeit von Pastor Gerhard Jan Rötting wirkte sich auch in der Ukraine aus: Zwölf Buchtitel sind erschienen, unter anderem zwei Andachtsbücher, ein neutestamentliches Wörterbuch und die komplette Psalmenausgabe – mit Predigtvorschlägen.

Die Herausgabe der sechs Liederbücher mit überwiegend neu-entstandenen Texten und Melodien haben das Singen in den ukrainischen und vielen russischen Gemeinden stark geprägt und bereichert. Von Deutschland aus werden durch Mission ›Ost-West‹ jährlich einwöchige Besuchsreisen in die Ukraine angeboten. Kleine, arme Gemeinden werden ebenso besucht, wie die Teilnahme an Gottesdiensten in Irpin angeboten; auch der Besuch von Tschernobyl-geschädigten, armen Kindern im Schulalter ist immer vorgesehen, die von deutschen Paten mit einem monatlichen Betrag von 33,00 Euro unterstützt werden, um ihnen eine lebenswerte Existenz zu geben.

Wir danken dem himmlischen Vater für alle uns zugelegten körperlichen und geistlichen Kräfte, die es ermöglichen, dass die „gute Nachricht“ bis in die entferntesten Dörfer und Städte der großflächigen Ukraine kommt.

Jährlich finanziert Mission ›Ost-West‹ Sommerlager für Tschernobyl-geschädigte Kinder. Zehn bis vierzehn Tage kommen sie zusammen, um von der Liebe Gottes zu hören. Wir singen mit ihnen und – soweit körperlich und geistig möglich – wird gespielt, wobei etwa 50 Prozent der teilnehmenden Kinder gesund sind und lernen, für die strahlen-geschädigten Kinder da zu sein – mit Zähneputzen, Waschen, Ankleiden, mit Füttern und Trinken – rundum auf die kranken Kinder zu achten und mit ihnen gemeinsam zu leben.

Unsere Dienste in der Ukraine gleichen jenem Stein, der ins Wasser fällt – und nun viele, viele Wellen schafft – Wellen der Freude, des Friedens, des neuen Lebens, weil Jesus als Erneuerer zu allen kommt, um einen neue Weltordnung zu wirken – in jedem von uns. Wir geben dieses Unvergängliche weiter, damit der Friede wächst – mehr und mehr.


NACHLESEN:
MOW Zeitung Dez. 2018
Berichte, Nachrichten, Infos und Eindrücke aus der MOW-Arbeit vor Ort in den Ländern: Albanien, Kosovo, Ukraine und Rumänien. Außerdem Infos aus der
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Freundesbrief November 2018
Berichte, Nachrichten, Infos und Eindrücke aus der MOW-Arbeit vor Ort in den Ländern: Albanien, Kosovo, Ukraine und Rumänien. Außerdem Infos aus der
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