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ALBANIEN:
img/bilder_karten/AlbanienZeichnung001.jpgEinige Wochen nach dem Tode des albanischen Diktators Enver Hoxha (1991) lud die neu-eingesetzte Regierung Pastor Gerhard Jan Rötting zu Gesprächen ein, wie humanitäre Hilfe aus Deutschland nach Albanien gelangen könnte. Pastor Rötting bat daraufhin, die Religionsfreiheit in Albanien sofort einzuführen, damit auch die Minderheit der Christen zu Gottesdiensten zusammenkommen konnte. Das wurde ihm zugesagt. Als sichtbares Zeichen wurde ihm der albanische Diplomatenstatus verliehen.

Pastor Rötting unternahm daraufhin Reisen in dieses landschaftlich so schöne Land an der Adria mit seinen alpinen Bergen im Landesinneren. Dabei fand er eine Anzahl junger Männer, die sich nach dem Evangelium ausstreckten. Er unterrichtete sie in Gottes Wort. Das war 1991 neu in dem Land, von dem der Diktator Enver Hoxha zu Lebzeiten aussagte: „Albanien ist das erste atheistische Land der Welt.“ Wie hatte er die Christen zuvor in Arbeitslager gesteckt, Pastoren und Diakone verurteilt und umbringen lassen. Wer erwischt wurde, eine Bibel zu besitzen, kam ins Gefängnis.

Und nun begann nach dem biblischen Unterricht von Pastor Rötting das Evangelium „zu laufen“. Es entstanden im Lande Hauskreise, aus denen Gemeinden wurden, die sich um Gottes lebendiges Wort versammelten – in Wäldern und in den alpinen Bergen. Studenten trafen sich in den Universitäten. In den kalten Jahreszeiten versammelten sich die Gläubigen – wie die ersten Christen (Apostelgeschichte) – in den Häusern, denn Gemeindesäle, Gebetshäuser oder Kirchen hatten sie nicht und waren auch nicht mehr vorhanden, denn diese hatten zuvor die herrschenden Kommunisten zerstört. Dennoch wuchsen die Christengemeinden. Pastor Rötting – mit einigen verantwortlichen Christen – gründete 1995 die „Evangelische Kirche der Albaner“ (EKA).

Das mag in Europa einmalig sein: Da gibt es eine Kirche – ohne Kirchen. Und die albanischen Christen sind finanziell nicht in der Lage, auch nur einen Saal zu bauen, eine Stätte der Anbetung des drei-einen Gottes zu haben – so nötig das wäre!

Glaube will sich äußern: Die empfangene Liebe Gottes will tätig werden. Studenten und Gemeindeglieder fangen schon bald an, ihren Landsleuten konkret zu helfen. Da bietet sich zuerst eine große Zahl von Straßenkindern an, die niemandem gehören, die in den Straßen und auf den Plätzen betteln, um nicht zu verhungern, um nicht zu „ver-enden“, wenn sie erkranken oder nachts keine Bleibe finden – und sich unter parkenden Autos verkriechen; auch als „Schutz“ vor Gewalttätern. Zurzeit betreuen wir in Albanien 80 Patenkinder.

Mission ›Ost-West‹ packt mit an. So ist ein Mehrzweckhaus in Lunder, einem Vorort der Hauptstadt Tirana, im Bau, um ein „Dach über dem Kopf“ zu schaffen für die junge Generation Albaniens. Aber auch, um junge Diakone auszubilden.

2011 konnte – endlich! – eine Räumlichkeit in Tirana angemietet werden, in der für Universitäts-Studenten und für junge Gemeinde-Mitglieder ein Bibelstudium von Mission Ost-West angeboten wird, zu dem sie an den Nachmittagen zusammenkommen.

Ohne sie zur Taufe zu drängen, melden sich jedes Jahr etliche junge Menschen zur Taufe an. Pastor Gerhard Jan Rötting stand im Sommer – zusammen mit dem Kirchenpräsidenten, Pastor Dr. Bedri Qulli (sprich: Tschulli) – an der Adriaküsten, um 42 junge Menschen zu taufen. Und wieder warten junge Christen darauf, bei nächster Gelegenheit getauft zu werden. Darauf werden sie durch biblische Unterweisung vorbereitet. Sie wissen: Das Neue hat bereits für uns begonnen. Der Herr Jesus hat Hoffnungsvolles in uns gepflanzt: Es gilt für unser ganzes Volk: Das Leben ist erschienen.


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Berichte, Nachrichten, Infos und Eindrücke aus der MOW-Arbeit vor Ort in den Ländern: Albanien, Kosovo, Ukraine und Rumänien. Außerdem Infos aus der
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Freundesbrief November 2018
Berichte, Nachrichten, Infos und Eindrücke aus der MOW-Arbeit vor Ort in den Ländern: Albanien, Kosovo, Ukraine und Rumänien. Außerdem Infos aus der
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